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Ein deprimiertes Mädchen sitzt auf einer BankEin deprimiertes Mädchen sitzt auf einer Bank

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Projektbeschreibung:
Die Corona-Pandemie stellt besonders für benachteiligte Schülerinnen und Schüler eine starke Belastung dar. Vielen von ihnen fehlen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (wie z.B. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Beratungsstellen), die sich ihre Sorgen und Wünsche anhören. Einsamkeitsgefühle, Unsicherheit und die Suche nach Erklärungen im Internet sind verbreitet. Verschiedene Internet-Plattformen, auf denen sich Verschwörungstheorien, Hassreden und extremistische Ideen paaren, knüpfen hier an, in dem sie einfache Antworten liefern und Gemeinschaft versprechen. Ziel des Projekts ist es, im Rahmen eines Peer-to-Peer-Modells Schülerinnen und Schülern einen geschützten Raum zu bieten, wo sie auf Augenhöhe über ihre Erfahrungen, Probleme und Wünsche offen sprechen können und für demokratiefeindliche Einstellungen sensibilisiert werden.

Träger des Projektes: ContRa e.V.

Ansprechpartner: Sebastian Ramnitz, info@contra-rassismus.de

Handlungskonzept:
Mit Hilfe von narrativen Gruppengesprächen sollen die aktuellen Sorgen und Herausforderungen der Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Sebastian Ramnitz aufgenommen, besprochen und reflektiert werden. Somit könnte bspw. das Thema Verschwörungen aufgegriffen und mit Unterstützung der Gruppe eine kritische Auseinandersetzung erzeugt werden. Durch Fragestellungen sollen die Schülerinnen und Schüler in Selbstreflexion kommen und dadurch für sich erkennen, was dran sein kann und was nicht, ebenso wie die Gründe dafür. Wichtig ist hierbei eine handhabbare Gruppengröße von 8 Schülerinnen und Schüler pro Gruppe und eine prozesshafte Arbeit, somit vier bis sechs Treffen à 90 Minuten. Bestenfalls finden die Treffen in Präsenz statt. Alternativ ist ein virtuelles Treffen möglich.

Teilnehmerzahl: max. 24

Projektzeitraum: 30.07.2021 - 31.12.2021

Fördersumme: 5.112,00 € (plus 570,00 € Eigenanteil)