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Corinna Luedtke diskutiert mit Alon Sariel und David StronginCorinna Luedtke diskutiert mit Alon Sariel und David Strongin

Filmprojekt: Erinnern für die Zukunft - eine Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur

Projektbeschreibung:
Im Jahr 2019 wurde im Rahmen des Projekts „Erinnern für die Zukunft - eine Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur" die Veranstaltungsreihe filmisch begleitet. Dieses Rohmaterial soll nun hinsichtlich der geschichtlichen Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus / Erinnerungskultur, der (für Juden) gegenwärtigen Lebenssituation in Deutschland, der kritischen Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Politik in Israel, dem Antisemitismus gestern und heute und dem gegenwärtigen (jüdischen) Lebensgefühl in Deutschland gesichtet und ausgewertet werden, um hieraus die Grundlage für eine Filmcollage mit den wichtigsten Themenfeldern und Aussagen der Interviews, vorliegenden Presseberichte und weiteren Schwerpunkten zu erstellen.

Ziel ist es, eine interessante und lebendige Collage wichtiger und aktueller und auch sensibler Themenbereiche zu erstellen. Hierbei soll der Jugendbeirat in allen Arbeitsschritten mit einbezogen werden und sich mit den o.g. Themen auseinandersetzen sowie die eigenen Sichtweisen und Fragen zu aktuellen Themen hierzu formulieren und mit einbringen. Der Film soll nach Fertigstellung im Rahmen einer Abschlussveranstaltung gezeigt werden. Eine sich hieran anschließende Podiumsdiskussion gemeinsam mit dem Jugendbeirat und unter Leitung von Corinna Luedtke soll zusätzlich die Möglichkeit bieten, über die gemeinsame Arbeit, Beweggründe und Hintergründe zu reflektieren und über offene Fragen zu diskutieren.

Träger des Projektes: Leine-VHS

Ansprechpartnerin: Margarete Sigwart, sigwart@leine-vhs.de

Handlungskonzept:
Vorbereitung/Nachbereitung während der Zusammenarbeit mit Laatzener Jugendbeirat:
- Hintergrundwissen/andere Kultur auf "leichte" Weise (kennen-)lernen, den Blick auf Minderheiten richten
- Beschäftigung über Identifikation: weg von der Schuldfrage, hin zum gegenwärtigen (jüdischen) Leben in Deutschland
- Der Film hilft, Strukturen der Stigmatisierung wahrzunehmen und aktiv gegenzusteuern. Wo sehen die Befragten Unterschiede, wo gibt es Übereinstimmungen? Wo sehen die Teilnehmenden sie?
- Über die Auseinandersetzung mit den Projektinhalten lernen die Teilnehmenden die für sie wesentlichen Aussagen der Interviewten herauszufiltern und im Austausch mit anderen zu reflektieren.
- Film: Die Gesprächspartner*innen haben einen Bezug zu Laatzen oder zur Region Hannover, sind als Künstler im Rahmen der Erinnerungskultur in Laatzen oder in der Region Hannover aufgetreten und/oder stehen mit dem Netzwerk der Künstlerin Corinna Luedtke in persönlichem Austausch.
- So entsteht für die Teilnehmenden ein ortsnaher Bezug zu dem bis dahin eher abstrakten Thema.

Teilnehmerzahl: 70 und mehr

Projektzeitraum: 07.02.2020 - 31.12.2020

Fördersumme: 8.750 €