Demokratie leben

Nur gemeinsam sind wir stark! - ein Projekt gegen Alltagsrassismus und Alltagsdiskriminierung

191113_dj_gemeinsam_stark_0009.jpg [(c): Daniel Junker] ©Daniel Junker
Kinder agieren gemeinsam auf einer Bühne

Projektbeschreibung:
In der Grundschule Im Langen Feld gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Nationalitäten. Ziel des Projektes ist, mit Hilfe des Forumtheaters an jeweils drei Projekttagen gemeinsam mit den Kindern (drei 4. Klassen der Grundschule Im Langen Feld) neue Handlungsmuster gegen Alltagsdiskriminierung zu erproben und damit handlungsfähig gegen Rassismus und Ausgrenzung zu sein.

Die Kinder sollen sich aus dem Alltag ihres Klassenverbandes kurze Szenen zum Thema Ausgrenzung überlegen und darstellen. Die Methode des Forumtheaters nutzt hierbei die Inspiration der Spontanität der Kinder. Nach jedem Projekttag werden die pädagogischen Fachkräfte intensiv mit den Lehrkräften darüber ins Gespräch gehen, wie die gemeinsam extrahierten Regeln des Zusammenlebens einfach in den Unterrichtsalltag eingebaut werden können. Am Ende wird es eine Aufführung für die Eltern der 4. Klassen, Vertreter*innen des Ausschusses und die lokale Presse geben.

Träger des Projektes: Förderverein der Grundschule Im Langen Feld

Ansprechpartner: Hülya Döring, gs-im-langen-feld@laatzen.de

Handlungskonzept:
"Nur gemeinsam sind wir stark!" ist ein Schulprojekt speziell für Grundschulen konzipiert. Spielerisch wird hier das Thema Alltagsrassismus aufgegriffen und mit Hilfe der Methode des Forumtheaters werden für die mitwirkenden Kinder der 4. Klasse neue Handlungsmuster gegen Ausgrenzung erprobt und einstudiert.

Drei 4. Klassen der Grundschule Im Langen Feld werden sich an jeweils drei Projekttagen mit dem Thema Ausgrenzung beschäftigen. In der GS Im Langen Feld gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Nationalitäten, ebenso werden Schüler*innen mit Fluchterfahrung mitbeschult.

Das Forumtheater bietet die Möglichkeit eine konkrete Sensibilisierung zum Thema Ausgrenzung mit Schüler*innen im Grundschulalter zu erzeugen.
Kurze Szenen bezogen auf Ausgrenzung werden von den Kindern erdacht und dargestellt. Die Methode baut dabei auf kein spezielles schauspielerisches Können auf, sondern nutzt die Inspiration der Spontanität der Kinder. Die Zuschauer*innen sind aufgefordert, sich in die dargestellte Szene hineinzubegeben und selber die Rolle des "Täters" oder des "Opfers" zu erfühlen und eigene Wege zur positiven Auflösung des dargestellten Problems zu erproben. Die Szenen werden häufig wiederholt, so dass es eine Sammlung von vielen möglichen Handlungsansätzen geben wird, die gemeinsam erlebt werden.
Schwerpunkt mit den Kindern werden Szenen im Klassenraum sein. Wir werden konkret anschauen, wie es um die Themen Ausgrenzung im Klassenverband bestellt ist.
Gemeinsam wird in der nun vertrauensvollen Atmosphäre neue Regeln erschaffen, die die Frage beantworten: "Nur gemeinsam sind wir stark!"
Die gemeinsam extrahierten Regeln des Zusammenlebens werden nachhaltig im Alltag des Klassenverbandes verankert werden.

Öffentlichkeitswirkung:
An einem Schultag wird es eine Aufführung für die Eltern der 4. Klassen geben, herzlich eingeladen sind ebenso Vertreter*innen des Ausschusses.

Die beteiligten Schüler*innen zeigen die erarbeiteten Szenen in dieser Aufführung und haben die Möglichkeit auch hier das Publikum zu animieren, eigene Handlungsoptionen einzubinden. Die pädagogischen Fachkräfte werden durch die Aufführung leiten und entscheiden, wie das Publikum am allerbesten eingebunden werden kann.

Nachhaltigkeit:
Nach jedem Projekttag werden die pädagogischen Fachkräfte intensiv mit den Lehrkräften darüber ins Gespräch gehen, wie diese Methode einfach in den Unterrichtsalltag eingebaut werden kann.

Teilnehmerzahl: 60

Projektzeitraum: 12.03.2019 - 31.12.2019

Fördersumme: 12.045,00 €

© Daniel Junker E-Mail