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Demokratie leben

young United Cultures

Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Ansichten zur Vorbeugung jeglicher Form von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bei den Schülerinnen und Schülern
Förderung des interkulturellen Austausches zur Verstärkung einer multikulturellen und friedlichen Gemeinschaft in Laatzen
Verbesserung der Völkerverständigung zwischen Jugendlichen mit und ohne unmittelbaren Migrationshintergrund zur Förderung der Integration in Laatzen
Entstehung einer engen Freundschaft zwischen Mentor und Mentee über kulturelle und religiöse Barrieren hinaus
Schaffung eines nachhaltigen Interesses für Bildungs- und Kulturveranstaltungen bei den Schülerinnen und Schülern
Träger des Projektes: jukus e.V.

Handlungskonzept:
Young United Cultures – Das Mentoring Programm (YUC) ist eine Jugendinitiative, die seit August 2010 an der Albert-Einstein-Schule angeboten wird und sich für ein friedliches Miteinander sowie gegen jegliche Formen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzt.

Dazu werden monatliche Bildungsveranstaltungen (Kulturtage)zu einem jeweils speziellen, gesellschaftspolitischen Schwerpunkt durchgeführt. Themen wie zum Beispiel der „Unterschied zwischen Islam und Islamismus“ oder „Leben mit einer Behinderung (blind sein)“ werden intensiv durch Vorträge von betroffenen Personen, Exkursionen und Diskussionsrunden behandelt. Diese Tage dienen dem Verständnis und der Toleranz gegenüber anderen Weltansichten und dem allgemeinen Wissenserwerb.

Außerdem werden sogenannte Mentoring-Paare gebildet, die jeweils aus einem/einer Mentor/in und einem Mentee bestehen. Das Besondere hierbei ist, dass die beiden Schüler/innen dieselbe Schule, aber unterschiedliche Klassenstufen besuchen und verschiedene kulturelle bzw. nationale Hintergründe haben.

Das Mentoring-Paar erklärt sich durch seinen Beitritt in die YUC-Organisation bereit, an regelmäßigen kulturellen Unternehmungen oder solchen mit Bildungshintergrund teilzunehmen, wie z.B. den Besuch einer Theatervorstellung, eines Museums oder einer
Ausstellung. Dadurch wird über den kulturellen Austausch hinaus auch eine Vertrauensbasis zwischen der/dem Mentor/in und dem Mentee geschaffen, sodass eine enge Freundschaft über kulturelle und religiöse Barrieren hinaus entstehen kann.

Durch die Übernahme der Kosten für den Besuch von kulturellen Unternehmungen oder solchen mit Bildungshintergrund wird es allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund ermöglicht, sich fortzubilden und den eigenen Horizont zu erweitern. Weiterhin werden bei den Schülerinnen und Schülern die Voraussetzungen für die Entstehung eines nachhaltigen Interesses für Bildungs- und Kulturveranstaltungen.

Teilnehmerzahl:  25

Projektzeitraum: 09.06.2015 -31.12.2015

Kosten: 2.800,- €