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Gartenleben mit Sommercamp

Projektbeschreibung

Der Gemeinschaftsgarten in Laatzen wird seit mehreren Jahren in Kooperation der Stadt Laatzen, TransitionTown e.V. und der Leine-VHS bewirtschaftet. Es ist eine Gruppe entstanden, die den Garten immer weiter gestaltet, pflegt, beackert usw. Durch die Vermittlung fachtheoretischen und praktischen Wissens ist eine gewisse Selbstständigkeit in der Gartenarbeit bei den Gruppenmitgliedern entstanden. Natürlich wird auch weiterhin dafür geworben, Bürgerinnen und Bürger aus Laatzen für den Mitmachgarten zu gewinnen. Bei der weiteren Gestaltung des Gartens im Jahr 2017 geht es um die Umsetzung eines Frühbeetsystems. Ein weiterer Schwerpunkt soll neben der Ausgesaltung des Gartengeländes, insbesondere des Aktivplatzes die Durchführung eines Sommercamps sein. 20 Jugendliche (12-14 jährige Mädchen und Jungen aus Laatzen) werden eingeladen, ca 4 Tage auf der großen Wiese neben dem Mitmachgarten zu zelten. Das Programm des Camps beinhaltet sowohl Arbeiten im Garten, als auch Ernten, Kochen und für jeden Tag wird ein Kommunalpolitiker/in eingeladen, um 1. mit den Jugendlichen gemeinsam zu arbeiten und 2. mit den Jugendlichen darüber ins Gespräch zu kommen, wie der Job als Politiker/in aussieht und welche Schwerpunkte sie in ihrer Arbeit haben. In einer lockeren und entspannten Situation sowohl für die Jugendlichen als auch für die Politiker/innen soll so politisches Arbeiten in der Kommune transparent gemacht werden und für die Jugendlichen die politische Arbeit vor Ort nachvollziehbar sein.

Träger des Projektes: Leine-VHS gGmbH

Ansprechpartner:  Margarete Sigwart, Tel.: 0511 59094833, sigwart@leine-vhs.de 

Handlungskonzept:
In Zusammenarbeit mit Transition Town und der Jugendpflege der Stadt Laatzen wird ein Handlungskonzept für das Sommercamp erarbeitet. Die Umsetzung erfolgt durch mehrere pädagogische Fachkräfte und weiteren Helfern/innen. Über das gemeinsame praktische Arbeiten im Garten werden Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt erlebbar und nachvollziehbar vermittelt. Das gemeinsame Kochen des selbstgeernteten Gemüses in der Außenküche des Aktivplatzes vermittelt spielerisch Wissen über eine gesunde Ernährung. Dass dies alles in einem größeren Zusammenhang steht, soll über die Einbeziehung der Kommunalpoliter/innen erkennbar werden. Und auch, dass jeder/ jede Bürger/in hier Einfluss nehmen kann auf das, was in der eigenen Stadt geschieht bzw. entschieden wird.

Teilnehmerzahl: 20


Projektzeitraum: 08.03.2017 - 31.12.2016

Fördersumme: 12.600,- €